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Willkommen auf der Homepage des Zentrums
für mediale Integration

Primäres Ziel des Zentrums für mediale Integration ist die Förderung ethnischer Diversität in deutschen Medien. Dafür stützen wir unsere Arbeit auf drei Säulen: kontinuierliche Erforschung des publizistischen Arbeitsmarktes für Angehörige ethnischer Minderheiten (Institut), journalistische Qualifizierung von Migranten (Akademie) und ihre Vermittlung in Medienberufe (Agentur).

Mehr zum Konzept des Zentrums für mediale Integration

Im laufenden Forschungsprojekt „Basiserhebungen in Nordrhein-Westfalen zur Förderung ethnischer Diversität im Journalistenberuf“, versuchen wir auf der einen Seite durch eine repräsentative Umfrage herauszufinden, ob und wo es unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Bereitschaft gibt, im Journalismus eine Berufsperspektive zu erkennen, und welche Vorbehalte hier möglicherweise bestehen. Gleichzeitig untersuchen wir durch qualitative und quantitative Interviews die Bereitschaft nordrhein-westfälischer Medienbetriebe, Personen mit Migrationshintergrund als Journalist(inn)en zu beschäftigen, ebenfalls nebst möglichen Vorbehalten. Ziel des Projektes ist es, journalistische Ausbildungskonzepte für Migrant(inn)en zu entwickeln, die den Teilnehmern realistische Berufschancen eröffnen.


Das Thema Migration ist im gesellschaftlichen Diskurs angekommen. Aber die Perspektiven der Migranten kommen in der Medienöffentlichkeit zu kurz. Die deutsche Integrationspolitik strebt deshalb an, die Zahl der Journalisten mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Damit solche Bemühungen nicht ins Leere gehen, sind Kenntnisse wichtig, wo bei Migranten Neigungen zum Journalistenberuf bestehen und wo es bei Medien die Bereitschaft zur Beschäftigung von Journalisten mit Einwanderungsgeschichte gibt. Auskunft darüber gibt das Buch anhand einer Leitfaden-Befragung im Personalmanagement privatwirtschaftlicher Medienbetriebe und einer standardisierten Befragung von Jugendlichen in einer Großstadt. Am Beispiel einer Schreibwerkstatt wird gezeigt, wie Jugendliche an den Journalismus herangeführt werden können.


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Der Inhalt

Mehr Vielfalt im Journalistenberuf: wie lässt sich das gesellschaftspolitische Ziel erreichen? – Was tut sich bei den Medien? – Was tut sich bei den Migranten? – Schreibwerkstatt – Empfehlungen

Die Zielgruppe

Journalistinnen und Journalisten, besonders in den Bereichen Personalmanagement und Berufsbildung Dozierende und Studierende der Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Die Herausgeber

Dr. Horst Pöttker ist emeritierter Professor für Theorie und Praxis des Journalismus an der TU Dortmund und Seniorprofessor an der Universität Hamburg. Christina Kiesewetter, Dipl.-Journ., ist Redakteurin bei der Westdeutschen Zeitung und war wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Juliana Lofink, Dipl.-Journ. (FH), war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund.